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Claudia und Torsten stehen am Flipchart und schauen auf die Wortmeldungen der anderen Jugendlichen. Zu Beginn will niemand etwas sagen. Darauf hin haben sich die beiden bereit erklärt vor Ihre Freunde zu treten und zu "sammeln". Klar, zu meckern gibt's immer was, aber wie sehen entsprechende Ideen und Vorschläge aus? Was würden Jugendliche anders machen? Welche Themen sind aus jugendlicher Sicht DIE wichtigen? Worum kümmern sich "die da oben" zu wenig? Dann geht's los. Alle reden plötzlich auf ein mal.
Claudia und Torsten schreiben alles mit großen Buchstaben auf. Wann bekommen die Skater und BMXer endlich einen Platz, auf welchem sie ungestört und gefahrlos fahren können? Warum kann der Jugendclub am Abend nicht länger offen bleiben? Wo könnte ein öffentlicher Probenraum für alle Musikbands entstehen? Wie könnte die Verwaltung ein open-air-Festival für Nachwuchsbands unterstützen? Warum fahren in den auswärtigen Ortsteilen, vor allem abends und an den Wochenenden so wenig Busse? Schnell sind mehrere große Schreibblätter gefüllt und an den Wänden aufgehängt. Soweit so gut, aber wie nun weiter? "Die Politiker müssten mehr mit uns reden, aber uns fragt ja keiner!" heißt es darauf hin von vielen. Schnell wird allerdings klar, dass unter den Jugendlichen eigentlich kein Ansprechpartner für "die da oben" existiert. "Man müsste sich zusammentun!" rufen Einige aus dem Saal. Also beschließen die Anwesenden, eine öffentliche Jugendvertretung als Sprachrohr aller Jugendlicher in der Gemeinde zu gründen, um mit dem Bürgermeister und Gemeindevertretern dauerhaft ins Gespräch zu kommen. Unterstützung erhalten sie dabei von der Landesstelle für Demokratische Jugendbeteiligung. |

