Archiv der Kategorie ‘Berichte‘

Neues Internetangebot zum Jugendschutz online

Dienstag, den 25. August 2009

Das neue Internetportal "Jugendschutz aktiv" des Bundesfamilienministeriums informiert rund um das Thema Jugendschutz und geht damit auf die wichtigsten Fragen der BürgerInnen sowie der Angestellten im Handel ein.

Die Internetseite www.jugendschutzaktiv.de fasst Antworten auf zentrale jugendschutzrechtliche Fragen zusammen. Im Mittelpunkt steht dabei das Jugendschutzgesetz und seine Anwendung in alltäglichen Situationen von Kindern und Jugendlichen, um diese vor Gefahren zu schützen.

Die Informationen für Eltern und Erziehende hilft diesen dabei, sich mit ihren Kindern über die Gefahren von Medien, Alkohol und Zigaretten auseinander zu setzen. So zeigt der Jugendschutz-Rechner, was für Kinder und Jugendliche in welchem Alter erlaubt ist. Wer darf wie lange beispielsweise in der Diskothek bleiben? Welche Verbote gibt es bei Tabakwaren und Alkohol? Oder wie verhält es sich mit Jugendgefährdungen bei Kinofilmen und Computerspielen?

Praxisnahe Handlungsanleitungen für Handel und Veranstalter bietet der Film "Die Wette". Außerdem werden alle Regelungen des Jugendschutzes erläutert, die für Beschäftigte in Einzelhandel, Gaststätten, Diskotheken, Tankstellen und anderen Einrichtungen relevant sind.

Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Alexanderstr. 3
10178 Berlin
Fon: 03018.55 50
Fax: 03018.555 44 00
E-Mail: poststelle@bmfsfj.bund.de
Web: www.jugendschutzaktiv.de


Startschuss für den 11. Deutschen Multimediapreis

Donnerstag, den 21. Mai 2009

Der Deutsche Multimediapreis für Kinder und Jugendliche “MB21 – Mediale Bildwelten” geht in die nächste Runde. Bereits zum 11. Mal zeichnet MB21 die kreativsten multimedialen Beiträge aus, die Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre in Freizeit, Schule oder außerschulischen Projekten entwickelt haben. Animationen, Blogs und Webseiten, Machinimas, selbst programmierte Spiele oder Computergrafiken – dem Ideenreichtum der jungen MedienmacherInnen sind keine Grenzen gesetzt. Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist der 1. Oktober 2009. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Ursula von der Leyen, ist Schirmherrin des Deutschen Multimediapreises “MB21 – Mediale Bildwelten”.

Die Verleihung des 11. Deutschen Multimediapreises findet am 14. November 2009 im Rahmen des MB21 – Multimediafestivals in der Scheune in Dresden statt. Geld und Sachpreise im Wert von 10.000 Euro werden in den Alterskategorien Vorschule, 7 bis 11 Jahre, 12 bis 1 5 Jahre und 16 bis 21 Jahre vergeben sowie als Sonderpreise zu weiteren thematischen Schwerpunkten. Auf dem Multimediafestival werden die Beiträge dann einem breiten Publikum präsentiert.

Nicht jeder hat Zugang zu Technik und Produktionsmitteln, aber den Kopf voller Ideen. Der Deutsche Multimediapreis prämiert daher in der Kategorie “Mediale Baustellen” auch Projektideen. Der Anmeldeschluss hierfür ist der 15. Mai 2009, als Preis winkt ein Workshop-Wochenende.

Das MB21 – Multimediafestival ist mehr als eine Preisverleihung. Multimediale Mitmachaktionen, Medienkunstprojekte und Präsentationen der Partner und Unterstützer bilden den Rahmen für die Preisverleihung. Veranstaltet und organisiert wird MB21 vom Medienkulturzentrum Dresden e.V. und netzcheckers.de, dem Jugendportal für digitale Kultur. Netzcheckers.de ist Teil von Jugend Online, einem Projekt von IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik
Deutschland e.V. und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und zur Anmeldung gibt es online unter www.mb21.de.

Medienkulturzentrum Dresden e.V.

Schandauer Str. 64

01277 Dresden

Projektbüro/MB21-Wettbewerbsbüro

Fon: 0351.315 406 75

Fax: 0351.315 406 71

E-Mail: kotzsch@medienkulturzentrum.de

Web: www.medienkulturzentrum.de

Wir danken allen Teilnehmern des Landestreffens

Mittwoch, den 25. Februar 2009

Wir danken allen Teilnehmern des Landestreffens „Jugendbeteiligung im Land Brandenburg“ vom 20.-22.02.2009 in Potsdam für das lebhaft-engagierte und gut gelaunte Wochenende.
Eine Text – und Bilddokumentation geht allen Interessierten in den nächsten Tagen zu.
Es war schön, mit Euch zu arbeiten und zu feiern!

Wir sehen uns, Thomas Kropp

Regisseure in eigener Sache - Michendorfer Jugendliche haben einen Film über sich selbst gedreht

Montag, den 12. November 2007

MICHENDORF Einen Film über ihre Wünsche und Schwierigkeiten haben Michendorfer Jugendliche gedreht. “Wir von hier”, so lautet der Titel des Films, feierte am Samstag im Gemeindezentrum “Zum Apfelbaum” Uraufführung.

Unterstützt von dem Wilhelmshorster Dokumentarfilmer Friedrich Rochow, der ehrenamtlich Drehbuch, Regie und eine Menge Erfahrungswissen zur Verfügung stellte, entstand ein Film, der Jugendliche mit der Bierflasche in der Hand genauso zeigt wie beim Kicken im Fußballverein und beim Antreten zur Feuerwehrübung. Einen bewegenden Zusammenhalt demonstrieren etwa junge Leute aus Stücken, die in Eigenregie eine Hausaufgabenhilfe für Jüngere organisieren, oder junge Langerwischer, die selbst beim Seniorentanz nicht kneifen.

Die Kamera verklärt aber nichts. Sie schwenkt ebenso auf demolierte Bushäuschen, Graffiti zerkratzte Scheiben.

“Wir von hier” will Bilanz ziehen. Der Film ist eine Bestandsaufnahme, die, durchaus repräsentativ zeigt, dass auch bei der Michendorfer Jugend Lust und Frust eng beieinander liegen.

Michendorfs Bürgermeisterin Cornelia Jung, “begeistert” vom Film und dem “bemerkenswerten Engagement”, will die Produktion auch den Ortsbeiräten und politischen Gremien nahe bringen. Außer ihr war kein verantwortlicher Vertreter aus Politik und Gesellschaft zur Premiere gekommen, zu der die jungen Leute Kaffee, Selbstgebackenes und Obstspießchen bereitet hatte.

Dennoch könnte der Film als “Multiplikator” dienen, sagt Filmemacher Rochow, Eine “wunderbare Basis” für Entscheidungen der politischen Akteure biete das Material.

Fazit der 20-minütigen Videoproduktion, die insbesondere der 15-jährige Michael Janke technisch bewerkstelligte, ist der schlichte Wunsch der Jugendlichen, einfach zusammen zu sein, einen Treffpunkt zu haben. “Wir wollen Vorurteile entkräften”, erklärt Marcel Vortisch, “etwa, dass Jugendliche nur auf der Straße, an der Bushaltestelle rumlungern”. Das sei leicht dahin gesagt, hätten die Jugendlichen doch vielerorts “nicht mal einen Unterschlupf”, fügt er hinzu.

Dass die Raumsituation “durchaus ausbaufähig” ist, räumte auch Bürgermeisterin Jung ein. Teilweise trifft man sich in den sechs Ortsteilen unter freiem Himmel oder kann die Räume nur stundenweise nutzen – die Bedürfnisse von Vereine konkurrieren mit den Wünschen der jungen Leute.

Auf der Prioritätenliste der engagierten Jugendlichen stünden ein Bolzplatz in Wilhelmshorst und dauerhafte Jugendtreffs, etwa in Stücken und Fresdorf, betont Jungfilmer Vortisch, der die Idee zum Dokumentarfilm auch auf die Initiative “Wir kümmern uns selbst” (Wikus) zurückführt – einem bundesweiten Modellprogramm in sechs Kommunen.

Bereits Anfang 2006 hatten sich engagierte Bürgerinnen und Bürger in Michendorf zusammen gefunden, um nach einem Überfall rechter Jugendlicher auf eine Geburtstagsfeier im Gemeindezentrum etwas zu unternehmen. Heute hat Michendorf neben zwei Sozialarbeiterinnen auch ein Jugendparlament.